Home > Unser Angebot > PFAS im Blick: vom Problem zur klaren Vorgehensweise
PFAS tauchen bei Bodenerkundungen immer häufiger auf. Doch sie sind hartnäckig, schwer zu fassen und können in vielen Situationen sehr mobil sein. Klassische Messmethoden liefern oft nur ein fragmentarisches Bild. Und genau da liegt das Problem … denn ohne vollständige Erkenntnis riskierst du eine teure, langwierige und sogar wirkungsarme Sanierung. Die Lösung liegt in einem Ansatz, der den Untergrund wirklich „liest“: mit Blick für Heterogenität, Durchlässigkeit, Strömungspfade und Speicherzonen. HRSC (High Resolution Site Characterisation) macht diese komplexe unterirdische Dynamik sichtbar. (Noch) nicht, indem PFAS selbst kontinuierlich gemessen werden, sondern indem die Untergrundheterogenität, die bestimmt, wo PFAS sitzen und wohin sie gelangen können, besser verstanden wird.

Der Untergrund ist selten homogen. Sand, Ton, Lehm und organisch reichere Lagen wechseln einander ab. Und genau diese Variabilität bestimmt, wie sich PFAS im Untergrund verhalten. Manche PFAS-Verbindungen sind sehr mobil, andere binden stärker an Boden und organisches Material. Dadurch entstehen komplexe Muster von Transport und Speicherung.
Darum beginnt jede PFAS-Untersuchung im Untergrund: Wer Schichtaufbau und Strömungspfade nicht versteht, übersieht kritische Risiken und entwirft Sanierungsmaßnahmen, die wenig Wirkung entfalten.
PFAS lassen sich nicht in situ detektieren wie VOCs oder PAKs (z. B. mit MIP oder OIP). Dennoch bringt HRSC hier einen enormen Mehrwert. Den Unterschied macht dabei die Hydraulic Profiling Tool (HPT).


HPT erfasst die Durchlässigkeit des Bodens kontinuierlich und in hoher Auflösung. Das liefert in Echtzeit Einblick in:
Indem diese Untergrundvariabilität schärfer sichtbar wird, wählst du die richtigen Intervalle für Grundwasseranalysen aus. Kein Blindstochern, keine unnötigen Bohrungen, Messstellen oder teuren PFAS-Analysen mit geringem Zusatznutzen, sondern gezielte Probenahme dort, wo es wirklich zählt.
Mit GWP (GroundWater Profiler) oder temporären Messstellen (SP16) kannst du schnell und gezielt Grundwasserproben nehmen – ohne sofort ein ganzes Set permanenter Messstellen installieren zu müssen.


HRSC erzeugt große Datenmengen. Zum Glück lassen sie sich hervorragend in klare 3D-Modelle überführen:
So wird deutlich, wie der Schichtaufbau die gemessenen Grundwasserkonzentrationen beeinflusst: welche Lagen die Verunreinigung zurückhalten und welche Strömungspfade die PFAS-Ausbreitung dominieren. Das macht Sanierungsentscheidungen greifbar – für dich, für Fachkolleg:innen und für Auftraggeber.
HRSC liefert dir Erkenntnisse, die klassische Methoden nicht erreichen. Es macht PFAS sichtbar. Verständlich. Beherrschbar. Und genau das gibt dir, was du am dringendsten brauchst: Kontrolle.