Kartierung des Untergrunds und Grundwassers

Suchen Sie Informationen über Bodeneigenschaften? EnISSA-Hochauflösungsmessungen liefern wertvolle Einblicke in die Variationen und Eigenschaften des Untergrunds.

Wir führen diese Art von Untersuchung in Kombination mit MIP- oder OIP-Messungen für Umweltuntersuchungen durch, ebenso speziell für Grundwasser- oder geotechnische Studien. Eine Sonde wird in den Boden eingeführt, um ein Tiefenprofil unter Verwendung eines oder mehrerer der nachfolgend aufgeführten Sensoren zu erstellen.

Messungen der elektrischen Leitfähigkeit (EC)

Die Bodenleitfähigkeit wird mit einer Sonde gemessen, die mit einem integrierten EC-Dipol ausgestattet ist. Diese Messungen liefern Einblicke in die Variationen der Bodenbeschaffenheit, wobei ein EC-Profil die verschiedenen Bodenschichten darstellt.

Hydraulisches Profilierungswerkzeug (HPT)

Das Hydraulische Profilierungswerkzeug (HPT) erfasst Daten zur Bodenpermeabilität. Mit einer Sonde und einer durchflussgesteuerten Pumpe wird ein konstanter Wasserfluss in den Boden injiziert. Der angewandte Injektionsdruck wird aufgezeichnet und gegen die Tiefe geplottet. Ein erhöhter Injektionsdruck zeigt weniger durchlässige Bodenschichten an, während ein Druckabfall auf durchlässigere Schichten hinweist. Ein empirisches Modell wird dann verwendet, um die geschätzte hydraulische Leitfähigkeit (K [m/Tag]) zu berechnen.

Cone Penetrometer Test (CPT)

Beim Cone Penetrometer Test (CPT) wird ein CPT-Kegel mit konstanter Geschwindigkeit mit einem leistungsstarken Penetrometer oder einem kompakten Geoprobe in den Boden getrieben, der im Boden verankert wird. Dieser Test erfasst zwei wesentliche Parameter: Kegelwiderstand und Manschettenreibung. Die resultierenden Daten liefern einen genauen Überblick über die Bodenschichten, die in 12 Kategorien unterteilt sind.

Möchten Sie mehr über diese Techniken erfahren?

Unsere Projekte

Wie bewegt sich PFAS in einem komplex aufgebauten Untergrund? Mithilfe hochauflösender EC-HPT-Sondierungen konnte unser Team in Gavere Durchlässigkeitsunterschiede und kritische stratigraphische Übergänge präzise erfassen. Diese Erkenntnisse bilden die Grundlage für eine gezielte Beprobung, eine optimierte Überwachung und eine realistische Einschätzung der PFAS-Mobilität.
Die Nachentwicklung ehemaliger Chemreinigungsstandorte erfordert Klarheit über die Untergrundsituation. Mit High-Resolution Site Characterization (HRSC) erfassen wir historische Kontaminationen durch chlorierte Kohlenwasserstoffe präzise und zuverlässig, selbst in schwer zugänglichen innerstädtischen Bereichen. So schaffen wir eine belastbare Entscheidungsgrundlage für Sanierung und nachhaltige Standortentwicklung.
Auf einem aktiven Produktionsstandort wurde der Untergrund hochauflösend untersucht, um Quellzonen und Ausbreitungsverhalten der Kontamination präzise zu erfassen. Durch den Einsatz von HRSC-Methoden entstand ein integriertes Bild von Chemie und Geologie. Diese Erkenntnisse ermöglichten eine gezielte Optimierung des bestehenden Pump-&-Treat-Systems.